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Wer versteht mich

3,8 MILLIONEN KINDER LEBEN IN DEUTSCHLAND MIT EINEM PSYCHISCH ERKRANKTEN UND/ODER SUCHTKRANKEN ELTERNTEIL.


Eine Zahl, die das Unsichtbare sichtbar macht und zeigt, dass in unserem direkten Umfeld Minderjährige häufig unsere Hilfe brauchen. Bereits wenn ein Elternteil erkrankt ist, beeinflusst dies die gesamte Familiensituation. Oft fühlen sich die Kinder und Jugendlichen alleingelassen und sind mit der belastenden Situation komplett überfordert. Sie entwickeln Ängste, Schuld- und Schamgefühle und übernehmen häufig die Aufgaben ihrer Eltern. Kurz, ihnen geht das kostbare Gefühl von Sicherheit und ein wertvolles Stück Kindheit verloren.

Wir beraten, unterstützen und begleiten Kinder und Jugendliche, deren Eltern sich in existentiellen Belastungssituationen wie psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen befinden.

Beispiele aus unserer täglichen Arbeit...

MUT MACHEN
IST EIN GUTER ANFANG.


Die Menschen von LEBENSFARBEN – Hilfen für Kinder und Jugendliche e.V. – haben es sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Kinder und Jugendliche kostenfrei zu unterstützen, indem sie ihnen in vertrauensvoller Zusammenarbeit professionell zur Seite stehen. Dazu gehört auch, die erkrankten Eltern mit ihren Versorgungsnöten und -ängsten nicht alleinzulassen und den betroffenen Kindern Paten an die Seite zu stellen.


Neuigkeiten

2026_04_16_Und wer fragt mich3.0.
16. April 2026

Und wer fragt eigentlich die Kinder?

„Und wer fragt mich? 3.0“
Verbändeübergreifende Tagung in Heidelberg

Zwischen Versäulung und Zusammenführung
Familien brauchen ganzheitliche Unterstützung

Was für ein intensiver Tag in Heidelberg.

Unsere Geschäftsführerin Sandra Karsten ist aktuell auf der Tagung und bringt viele Eindrücke, Begegnungen und Gedanken mit zurück.

Besonders berührend ist für sie, wie viele bekannte Gesichter plötzlich real werden. Menschen, die bisher nur aus digitalen Netzwerken vertraut waren und sich jetzt persönlich begegnen. Es entsteht sofort Verbindung.

In den Vorträgen und Workshops zeigt sich einmal mehr, was wir aus unserer täglichen Arbeit kennen.
Die Bedarfe entstehen in den Familien und sie sind komplex.

Wenn ein Elternteil psychisch oder suchtkrank ist, betrifft das die gesamte Familie. Jedes einzelne Familienmitglied ist betroffen. Genau hier braucht es konsequente Familienorientierung und niedrigschwellige Zugänge zu Unterstützung.

Und es wird wieder sehr deutlich.
Diese komplexen Bedarfslagen lassen sich nicht in einzelnen Systemen lösen.

Familien brauchen keine Versäulung, sondern ein ineinandergreifendes Zusammenspiel von Leistungen aus unterschiedlichen Sozialgesetzbüchern.

Was bleibt, ist ein starkes Gefühl.
Gemeinsam unterwegs zu sein und gemeinsam der Zielgruppe Unterstützung zu geben, ist etwas Besonderes. 

Genau dafür braucht es Netzwerke wie dieses. 

 

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Für Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob sind wir immer ganz für Sie da: qm@lebensfarben-oberberg.de